Klimaschutz: Bedarf an IT-Fachkräften nimmt zu

Klimaschutz: Bedarf an IT-Fachkräften nimmt zu (© kebox - stock.adobe.com)
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Laut einer Umfrage des IW erwarten Unternehmen einen steigenden Bedarf an IT-Experten (m/w/d), um digitale Technologien für den Klimaschutz im Betrieb zu etablieren.

Neue Technologien könnten einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Beispielsweise könnten KI-Anwendungen helfen, den Energieverbrauch zu optimieren oder die Bereitstellung von erneuerbaren Energien effizienter zu gestalten. Laut einem aktuellen Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), hätten viele Unternehmen jedoch Bedenken, solche digitalen Technologien zu etablieren. Der Grund: es mangelt an IT-Experten (m/w/d) und dem nötigen Know-how.


Steigender Bedarf an IT-Experten (m/w/d) erwartet

Für den Kurzbericht hat das IW im vergangenen Dezember 1.193 Unternehmen mit einer unterschiedlichen Anzahl an Beschäftigten befragt. Laut dieser Befragung erwarten rund 32 Prozent der Unternehmen, dass der Bedarf an IT-Experten (m/w/d) zur Entwicklung von klimafreundlichen Technologien in den nächsten fünf Jahren stark wachsen wird. Bei den Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden waren es sogar 62 Prozent. Problematisch sei jedoch, dass gleichzeitig ein großer Mangel an IT-Fachkräften bestehe. So ergebe eine Berechnung des IW, basierend auf Daten der Bundesagentur für Arbeit, dass rund 31.300 IT-Experten (m/w/d) fehlen.


Investitionen in die schulische Bildung sinnvoll

Zwar sei zu befürchten, dass die Corona-Pandemie diesen Fachkräfteengpass noch verschärfe. Denn coronabedingte Lernrückstände bei Schülern könnten in den kommenden Jahren zu weniger Informatikstudierenden führen. Auch schon vor der Pandemie hätten sich jedoch Defizite bei der digitalen Bildung gezeigt. Hier seien Investitionen wichtig, um so die digitalen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern zu verbessern und auch den Nachwuchs an IT-Fachkräften zu fördern.


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IW-Kurzbericht: Dekarbonisierung – Digitale Fachkräfte gesucht

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