Über 50.000 Auszubildende in neuem Pflegeberuf

Über 50.000 Auszubildende in neuem Pflegeberuf (© Seventyfour - stock.adobe.com)
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Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat erste Zahlen zur neuen Ausbildung zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau, die seit 2020 möglich ist, veröffentlicht.

Bis Ende 2020 befanden sich laut dem Statistischen Bundesamt 53.610 Menschen in der Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. Die neue Ausbildung wird seit Beginn des vergangenen Jahres angeboten und kombiniert die Inhalte der drei bisher bestehenden Ausbildungsberufe zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sowie zum Altenpfleger. Der neue Ausbildungsberuf bietet den Auszubildenden dadurch mehr Möglichkeiten und macht das Berufsfeld attraktiver. Das soll auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken.


Ausbildungsberuf vor allem bei Frauen beliebt

Laut Destatis waren Ende 2020 knapp drei Viertel der Auszubildenden im neuen Pflegeberuf Frauen. Zu Beginn der Ausbildung waren die Auszubildenden dabei durchschnittlich 20 Jahre alt. Doch auch Personen höherer Altersgruppen nahmen häufig an der neuen Ausbildung teil. Knapp 6.000 Auszubildende waren zwischen 30 und 39 Jahre, rund 3.500 sogar über 40 Jahre alt.


Teilzeitausbildung erleichtert den Berufseinstieg

Um den Einstieg zu erleichtern, ist eine Ausbildung oft auch in Teilzeit möglich. Davon sollten vor allem Menschen mit familiären Verpflichtungen, aber auch Berufstätige, die sich parallel zu ihrer aktuellen Tätigkeit weiterqualifizieren wollen, profitieren. Diese Möglichkeit haben 2020 rund 500 der Auszubildenden genutzt.


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Pressemitteilung Statistisches Bundesamt

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