Alternative Antriebe: Neue Förderrichtlinie für Nutzfahrzeuge

Alternative Antriebe: Neue Förderrichtlinie für Nutzfahrzeuge (© am - stock.adobe.com)
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Das BMVI hat eine neue Förderrichtlinie für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben vorgelegt, die die europäische Kommission nun genehmigt hat.

Laut dem Bundesumweltministerium würden Pkw und Lkw durch verbesserte Technik und Kraftstoffqualität heute schon weniger Emissionen ausstoßen als noch 1995. Die gestiegene Fahrleistung hebe diese Verbesserung allerdings teilweise wieder auf, insbesondere im Straßengüterverkehr. Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, seien weitere Maßnahmen notwendig. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat dazu eine neue Förderrichtlinie für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben vorgelegt, die die europäische Kommission nun genehmigt hat.


Drei Elemente werden gefördert

Die neue Richtlinie umfasst drei Ansatzpunkte. Einerseits wird die Anschaffung klimafreundlicher Nutzfahrzeuge der Klassen N1, N2 und N3 mit bis zu 80 Prozent der Investitionsmehrausgaben im Vergleich zu herkömmlichen Dieselfahrzeugen gefördert. Auch nachgerüstete Fahrzeuge sind hier miteingeschlossen. Andererseits gibt es auch Fördermöglichkeiten für die nötige Tank- und Ladeinfrastruktur sowie für Machbarkeitsstudien zum Einsatz der klimafreundlicheren Fahrzeuge.


Erster Förderaufruf folgt in Kürze

Mit der Förderung möchte das BMVI Anreize für Transportunternehmen schaffen, um auf Fahrzeuge mit alternativen Antrieben umzusteigen. Insgesamt stehen dazu 1,6 Milliarden Euro für neue Fahrzeuge sowie etwa 5 Milliarden Euro für die Tank- und Ladeinfrastruktur bereit. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Richtlinientext, der zusammen mit dem ersten Förderaufruf in Kürze veröffentlicht werden soll.


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Pressemitteilung des BMVI

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