Kurzarbeitergeld: Verlängerung des erleichterten Zugangs

Kurzarbeitergeld: Verlängerung des erleichterten Zugangs  © Pormezz – stock.adobe.com
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Das Bundeskabinett hat mit einer neuen Verordnung den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld um weitere drei Monate bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hat die Bundesregierung den Zugang und die Bezugskonditionen von Kurzarbeitergeld mehrfach angepasst. Bisher stand der erleichterte Zugang nur Firmen zur Verfügung, die bis zum 31. März 2021 zum ersten Mal oder nach einer dreimonatigen Pause Kurzarbeitergeld beantragen. Ein neuer Beschluss des Bundeskabinetts hat diese Frist bis zum 30 Juni 2021 verlängert.


Vorteile des erleichterten Zugangs

Der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld beinhaltet beispielweise, dass Firmen nicht mehr zum Aufbau von Minusstunden verpflichtet sind, bevor Sie Kurzarbeitergeld beantragen können. Zudem müssen auch nur zehn Prozent der Belegschaft und nicht ein Drittel von dem Arbeitsausfall betroffen sein. Außerdem können auch erstmalig Leiharbeiter (m/w/d) Kurzarbeitergeld erhalten, wenn ihre Leihfirma in Kurzarbeit ist.


Die Wirksamkeit von Kurzarbeit

„[…]Kurzarbeit ist unser wichtigstes Instrument, um Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern“, erklärte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Er verweist dabei auf eine von seinem Ministerium beauftragte Studie. Sie zeigte, dass Kurzarbeitergeld ein wirksames Mittel zum Erhalt von Arbeitsplätzen während der Pandemie ist.

Informationen und Angebote der DEKRA Akademie


Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

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