DBfK veröffentlicht neues Positionspapier zu Pflegefinanzierung

DBfK veröffentlicht neues Positionspapier zu Pflegefinanzierung (© picsfive - stock.adobe.com)
© picsfive - stock.adobe.com

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) e.V. erklärt in einem neuen Positionspapier, welche Anforderungen ein Personalbemessungsinstrument erfüllen muss.

Für gute Pflege sei entscheidend, dass Patienten (m/w/d) gemäß ihres individuellen Pflegebedarfs versorgt werden. Dies sei aber „[…] nur möglich, wenn die Personalausstattung dem Bedarf angepasst ist und die dafür notwendigen Personalkosten gedeckt sind“, so DBfK-Bundesgeschäftsführerin Bernadette Klapper. In einem neuen Positionspapier erläutert der DBfK daher, wie ein Personalbemessungsinstrument für die Pflege im Krankenhaus beschaffen sein sollte.


Nicht nur Einzelleistungen berücksichtigen

Aktuell seien vor allem zwei mögliche Systeme zur zukünftigen Personalbemessung und Finanzierung im Gespräch: eine Berechnung über Leistungen, die direkt am Patienten erbracht werden, oder über ein System von Pflegediagnosen. Nach dem DBfK sei aber keine dieser Varianten sinnvoll. „Pflege ist weit mehr als eine Aneinanderreihung von einzelnen Pflegeinterventionen. Gute Pflege ist auf Beziehungsarbeit, Beratung, Anleitung, Prävention und Interaktion angewiesen“, so Klapper. Ein neues Bemessungsinstrument müsse daher sowohl die individuellen Pflegebedarfe der Patienten (m/w/d) als auch den Personalbedarf für übergreifende pflegerische Leistungen erfassen. Zu letzteren zählen zum Beispiel auch die Qualitätssicherung oder administrative Tätigkeiten.


Positionspapier mit neun Forderungen

Seine Forderungen hat der DBfK in insgesamt neun Punkten verschriftlicht. Zu ihnen gehört zum Beispiel auch, dass digitale Dokumentation nicht nur zu Abrechnungszwecken genutzt werden sollte, sondern zur Qualitätssicherung und um Probleme frühzeitig zu erkennen. Das vollständige Positionspapier können Interessierte über die Webseite des DBfK einsehen.


Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Pressemitteilung des DBfK

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939 +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655
E-Mail: