Digitalisierung im Handwerk

Digitalisierung im Handwerk (© DragonImages – stock.adobe.com)
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Das bundesweite Forschungsprojekt „Digitalisierungsbarometer für Bau- und Ausbauhandwerk“ hat den Digitalisierungsgrad in Handwerksbetrieben ermittelt.

Das Digitalisierungsbarometer ist ein Forschungsprojekt von der Plattform wirsindhandwerk.de und verschiedenen Projektpartnern wie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Im Rahmen der Studie sind 1.800 Betriebe telefonisch sowie 1.000 Endkunden und 900 Jugendliche online befragt worden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Digitalisierung in allen untersuchten Bereichen angekommen sei.


Unterschiedliche Digitalisierungsgrade

Der Digitalisierungsgrad stehe jedoch in Zusammenhang mit der Größe des Unternehmens. Gerade kleine, familiengeführte Unternehmen hätten Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen. Doch auch in anderen Betrieben gebe es Verbesserungsbedarf. Generell fehle es oft an einer ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie, sodass Maßnahmen oft ohne Langzeitstrategie umgesetzt werden. Das betreffe besonders die Präsentation von Unternehmen gegenüber ihren Endkunden.


Zukunftsperspektiven

Die Ergebnisse sollen nun genutzt werden, um Angebote zur Unterstützung von Betrieben im Digitalisierungsprozess zu entwickeln, erklärt der Generalsekretär des ZDH, Holger Schwannecke. Auch Gewerke, die bei der Studie nicht berücksichtigt wurden, sollen davon profitieren. Zudem sei es das Ziel, die Studie fortzuschreiben und dabei auch Betriebe aus weiteren Handwerkssparten miteinzubeziehen.

Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Pressemitteilung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks

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