Masterplan für die Wasserstoffwirtschaft

Masterplan für die Wasserstoffwirtschaft  (© Fokussiert  - stock.adobe.com)
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Drei Fraunhofer-Institute haben gemeinsam einen Masterplan mit über 50 konkreten Vorschlägen vorgelegt, um die Wasserstoffwirtschaft in Ostdeutschland aufzubauen.

Nachhaltig hergestellter Wasserstoff gilt als ein potenzieller klimaneutraler Nachfolger von fossilen Energieträgern. Gleichzeitig könne die Herstellung von Wasserstoff auch zu einer Neuordnung der Wirtschaft beitragen. In einer bundesländerübergreifenden Studie haben sich die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG), das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) deshalb mit dem Aufbau einer ostdeutschen Wasserstoffwirtschaft beschäftigt.


Auswertung der Situation

Der Masterplan für Ostdeutschland soll erstmalig eine ganzheitliche Betrachtung der Region liefern. So hat das Expertenteam unter anderem den gemeinsamen Wasserstoffbedarf ermittelt und beteiligte Akteure sowie die Stärken und Schwächen der einzelnen Bundesländer identifiziert. Anhand der Ergebnisse haben sie über 50 Vorschläge für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft erarbeitet. Dazu gehört beispielweise die Einrichtung der „Wasserstoffagentur Ostdeutschland“ als gemeinsamer Interessenvertreter.


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Pressemitteilung IEG

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