Mehr Anerkennungen von ausländischen Berufsabschlüssen

Mehr Anerkennungen von ausländischen Berufsabschlüssen
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet, ist die Zahl der anerkannten ausländischen Berufsabschlüsse im letzten Jahr erneut um fünf Prozent angestiegen.

Damit Fachkräfte, die ihre Qualifikation im Ausland erworben haben, in Deutschland ihren Beruf ausüben dürfen, muss ihr Abschluss zuerst anerkannt werden. 2021 konnten rund 46.900 Personen ihren Berufsabschluss als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig anerkennen lassen. Wie bereits im Jahr 2020 sind das im Vorjahresvergleich fünf Prozent mehr. Zudem stieg im letzten Jahr auch die Anzahl der Neuanträge auf Anerkennung um fünf Prozent, nachdem sie 2020 um drei Prozent gesunken war.


Medizinische Gesundheitsberufe an erster Stelle

Mit circa 31.400 erfolgreichen Anerkennungen machten die medizinischen Gesundheitsberufe rund zwei Drittel aller Anerkennungen aus. Auf Platz eins lagen dabei die Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) mit rund 16.000 anerkannten Abschlüssen, gefolgt von Ärzten (m/w/d) mit circa 8.200 Anerkennungen. Auch wenn die Gesamtzahl um fünf Prozent gestiegen ist, nimmt der generell positive Trend jedoch weiter ab. 2020 lag der Anstieg noch bei acht Prozent und 2019 sogar bei 24 Prozent.


Herkunftsländer oft in Europa und Asien

Im letzten Jahr wurden Berufsabschlüsse aus 170 Staaten anerkannt. Die meisten Personen erwarben ihren Abschluss in der Europäischen Union, europäischen Drittstaaten oder Asien. Mit rund 4.400 erfolgreichen Anträgen wurden am häufigsten Abschlüsse aus Bosnien und Herzegowina anerkannt. Auf Platz zwei lagen die Philippen mit rund 3.500 erfolgreichen Anträgen und auf Platz drei Serbien mit circa 2.900 Anerkennungen

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Pressemitteilung Destatis

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