Arbeiten im Freien: Arbeitsmedizinische Vorsorge

Arbeiten im Freien: Arbeitsmedizinische Vorsorge  (© Alexander Raths – stock.adobe.com)
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Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) informiert Arbeitgeber (m/w/d) darüber, wie sie ihre Mitarbeitenden bei Arbeiten im Freien schützen müssen.

Wie die BGHM erklärt, kann die UV-Strahlung der Sonne Haut und Augen schädigen. Wenn Mitarbeitende draußen arbeiten, müssen Arbeitgeber (m/w/d) die Sonnenstrahlung deshalb bei der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen. Bei einer intensiven Belastung durch UV-Strahlen sind sie zudem dazu verpflichtet, Mitarbeitenden schriftlich eine arbeitsmedizinische Vorsorge anzubieten.


Arbeitsmedizinische Regel 13.3

Wann eine intensive Belastung besteht, definiert die Arbeitsmedizinische Regel 13.3. Danach ist das zum Beispiel dann der Fall, wenn Beschäftigte regelmäßig mindestens eine Stunde am Tag der Sonne ausgesetzt sind. Die geographische Lage des Arbeitsortes sowie die Jahres- und Tageszeit spielten aber auch eine Rolle. Arbeitgeber (m/w/d) sollten die Vorsorge außerdem dann anbieten, wenn Beschäftigte bereits persönliche Schutzmaßnahmen anwenden.


Regelmäßige Vorsorge

Ist eine arbeitsmedizinische Vorsorge erforderlich, sollten Beschäftigte diese wahrnehmen, bevor Sie die Tätigkeit das erste Mal durchführen. Danach sollte sie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Nur Fachärzte (m/w/d) für Arbeitsmedizin und Ärzte (m/w/d) mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin dürfen die Vorsorge durchführen.


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Pressemitteilung BGHM

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