Vier Phasen zur Rückkehr nach psychischen Krisen

Vier Phasen zur Rückkehr nach psychischen Krisen (© Syda Productions – stock.adobe.com)
© Syda Productions – stock.adobe.com

Eine neue Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) soll Beschäftigte bei der Wiedereingliederung nach psychischen Krisen unterstützen.

Immer öfter fallen Beschäftigte aufgrund von psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Burnout oder Anpassungs- und Angststörungen aus. Laut BAuA sind solche Erkrankungen mittlerweile die zweithäufigste Diagnosegruppe bei Krankschreibungen. Umso wichtiger ist es, Betroffene nach einer psychischen Erkrankung wieder erfolgreich im Betrieb einzugliedern. Wie das funktionieren kann, zeigt eine neue Broschüre der BAuA.


Vier Phasen für eine erfolgreiche Rückkehr

Die Broschüre „Die Rückkehr gemeinsam gestalten - Wiedereingliederung nach psychischen Krisen“ setzt dabei auf ein Vier-Phasen-Modell. In der ersten Phase, der „Ko-Orientierung, soll eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung aufgebaut und die Hintergründe der Krise beleuchtet werden. Auch die betrieblichen und persönlichen Maßnahmen sowie die benötigten Ressourcen für eine Wiedereingliederung sollen dabei identifiziert werden. In der zweiten Phase „Koordinierung“ sollen die Maßnahmen dann betrieblich abgestimmt werden. Phase drei setzt die Maßnahmen um und die Betroffenen kehren an ihren Arbeitsplatz zurück. Da eine konstruktive Zusammenarbeit aller Akteure (m/w/d) hierbei wichtig sei, wird diese Phase „Kooperation“ genannt. Abschließend steht eine erneute Ko-Orientierungs-Phase an, um den erreichten Zustand zu sichern und Rückfälle zu vermeiden.


Broschüre liefert anschauliche Erfahrungsberichte

Die Broschüre enthält außerdem Erfahrungsberichte, die die Wiedereingliederung aus Sicht zweier Betroffener schildert. Interessierte können die Publikation über den Webshop der BAuA oder direkt als PDF über deren Webauftritt beziehen.


Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Die Rückkehr gemeinsam gestalten – Wiedereingliederung nach psychischen Krisen

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939 +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655
E-Mail: