BMWK: Neue Richtlinien zur Förderung von E-Autos

BMWK: Neue Richtlinien zur Förderung von E-Autos
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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat eine novellierte Richtlinie zur Förderung von E-Autos vorgelegt, die ab 2023 greifen soll.

Das Hauptziel der überarbeiteten Richtlinie ist es, die Förderung zukünftig nur für Elektrofahrzeuge zu vergeben, die nachweislich zum Klimaschutz beitragen. Zudem seien Plug-In-Hybride (PHEV) mittlerweile marktgängig. Um die Förderung schlank zu halten, sollen PHEV daher nur noch bis zum 31.12.2022 gefördert werden.


Förderung soll schlanker und sozial ausgewogener werden

Auch bei rein batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen sollen die Fördersätze schrumpfen. Zukünftig soll es dabei nur noch einen pauschalen Satz geben, der ab 2023 auf 4.000 Euro festgesetzt ist und ab 2024 weiter auf 3.000 Euro sinken soll. Welche Fahrzeuge förderfähig sind, soll darüber hinaus vom Gesamtfahrzeugpreis abhängen, der auf 65.000 Euro gedeckelt wird. Hochpreisigere Fahrzeuge würden damit nicht länger gefördert. Insgesamt soll die Förderung so sozial ausgewogener werden.


Mindesthaltedauer wird verlängert

Die novellierte Richtlinie beinhaltet noch weitere Änderungen. Beispielsweise soll die Mindesthaltedauer von geförderten Fahrzeugen auf 12 Monate angehoben werden, um zu unterbinden, dass Personen geförderte Fahrzeug bereits nach 6 Monaten mit Gewinnerzielungsabsicht weiterverkaufen. Mehr Infos zu den vollständigen Inhalten der Richtlinie finden Interessierte auf der Webseite des BMWK unter dem Menüpunkt „Elektromobilität – Anreize und Rahmenbedingungen schaffen“.


Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Webseite des BMWK: Elektromobilität in Deutschland

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