Erneute Anpassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Erneute Anpassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (© Patrick Daxenbichler  - adobe.stock.com)
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Mit den neuen Änderungen verpflichtet das BMAS Arbeitgeber nun dazu, ihren Mitarbeitern mindestens zwei Corona-Selbsttests in der Woche anzubieten.

Die letzte Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung, die Arbeitgeber unter anderem zu einem Testangebot pro Woche verpflichtete, ist erst am 20. April 2021 in Kraft getreten. Nun wird sie erneut angepasst. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil begründet die Änderungen mit dem aktuellen Infektionsgeschehen: „Wir befinden uns mitten in der dritten Welle und müssen uns mit ganzer Kraft gegen das Virus stemmen.“.


Mindestens zwei Testangebote pro Woche

Die Sicherheit am Arbeitsplatz soll vor allem durch ein erweitertes Testangebot gestärkt werden. Arbeitgeber werden verpflichtet, allen Mitarbeitenden, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, mindestens zweimal pro Woche einen Corona-Selbsttest anzubieten. Mitarbeitenden soll es aber weiterhin freistehen, das Angebot anzunehmen. Zudem bleiben auch andere Schutzmaßnahmen, wie die AHA+L-Formel und regelmäßiges Lüften, wichtig.


Änderungen bei der Homeoffice-Regelung

Die bisher geltende Homeoffice-Regelung wird aus der Arbeitsschutzverordnung gestrichen und in das Infektionsschutzgesetz übertragen. Lassen es die Umstände zu, sollen Mitarbeitende weiterhin die Möglichkeit haben, im Homeoffice zu arbeiten. Ergänzend müssen Mitarbeitende dieses Angebot nun allerdings auch annehmen, wenn keine persönlichen Gründe dagegensprechen. Diese Änderungen sollen zusammen mit dem Infektionsschutzgesetz in Kraft treten.


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Pressemitteilung des BMAS

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