Tipps gegen Online-Müdigkeit

Tipps gegen Online-Müdigkeit (© Prostock-studio - stock.adobe.com)
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Das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) informiert über Ursachen und Symptome von „Zoom-Fatigue“ und gibt Tipps zur Vorbeugung gegen die Online-Müdigkeit.

Seit Beginn der Pandemie finden berufliche Meetings sehr häufig als Videokonferenzen statt. Doch die ständige Teilnahme an virtuellen Meetings könne Beschäftigte stark beanspruchen. Eine Folge sei das sogenannte „Zoom-Fatigue“, das sich durch Konzentrationsstörungen, Ungeduld und eine erhöhte Reizbarkeit äußere. Das IAG der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV hat eine Praxishilfe veröffentlicht, die über Ursachen, Symptome und Maßnahmen gegen die Online-Müdigkeit informiert.


Ursachen für Online-Müdigkeit

Das größte Problem sei der Bewegungsmangel während Videokonferenzen. Teilnehmende würden häufig sehr lange in derselben Position bleiben müssen, um nicht aus dem Kamerabild zu verschwinden. Viele Teilnehmende fühlten sich während einer Videokonferenz zudem beobachtet und empfänden es als unangenehm, sich selbst auf dem Bildschirm zu sehen. Erschwerend komme hinzu, dass die non-verbale Kommunikation über den Bildschirm oft schwierig zu verstehen sei und der Smalltalk mit Kollegen (m/w/d) fehle.


Maßnahmen gegen Online-Müdigkeit

Vor einem Meeting sollten Mitarbeitende prüfen, ob die Teilnahme unbedingt erforderlich sei. Eine reduzierte Teilnehmerzahl mache das Meeting für die verbliebenen Personen angenehmer. Außerdem sollten Meetings nicht zu lang sein und genug Zeit für Pausen eingeplant werden. Beschäftigte sollten diese nutzen, um sich zu bewegen. Weitere Informationen zur Praxishilfe erhalten Interessierte auf der Webseite der DGUV.


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Pressemitteilung der DGUV

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