Baustellen auf Witterung im Herbst vorbereiten

Baustellen auf Witterung im Herbst vorbereiten (© lassedesignen - stock.adobe.com)
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Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) informiert über Sicherheitsmaßnahmen für Arbeiten bei Rutschgefahr, Nässe und schlechten Sichtverhältnissen.

Frühe Dunkelheit, Regen und Bodenfrost – die Witterungsbedingungen im Herbst bringen eine Reihe von Gefahren für Arbeiten im Freien mit sich. Laut der BG BAU sei es daher wichtig, Baustellen rechtzeitig auf den Herbst vorzubereiten und so Unfälle zu verhindern. Die Berufsgenossenschaft erklärt, mit welchen einfachen Maßnahmen dies gelingen kann.


Sichtverhältnisse mit zusätzlichen Lichtquellen verbessern

Um den schlechten Sichtverhältnissen durch Nebel und Dunkelheit am frühen Morgen und späten Nachmittag entgegenzuwirken, seien beispielsweise künstliche Lichtquellen hilfreich. Für Verkehrswege sei dabei eine Lichtstärke von mindestens 20 Lux erforderlich, bei anderen Tätigkeiten allerdings sogar bis zu 500 Lux. Zudem ließen sich durch eine andere Lichtfarbe oder eine besonders hohe Beleuchtungsstärke Gefahrenbereiche und andere wichtige Punkte deutlich machen. Wichtig sei jedoch, dass künstliche Lichtquellen regelmäßig gereinigt und gewartet werden.


Rutschgefahr durch Nässe und Laub entgegenwirken

Bei Herbstwetter spielen auch Regen und abfallendes Laub eine große Rolle. Beides zusammen stellt eine erhebliche Rutschgefahr dar, insbesondere wenn die Nässe bei Minustemperaturen zu vereisten Flächen führt. Daher sollten Arbeitsplätze, Verkehrswege und Betriebsmittel wie beispielsweise Gerüste und Leitern regelmäßig geräumt, sauber gehalten und gegebenenfalls gestreut werden. Wasser- und winddichte Kleidung schützt Beschäftigte außerdem vor den direkten Folgen von nasser und kalter Witterung.


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