Grenzüberschreitende Lkw-Vermietung soll einfacher werden

Grenzüberschreitende Lkw-Vermietung soll einfacher werden
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Mit einer neuen Richtlinie wollen das Europäische Parlament und der Europäische Rat die Beschränkungen in der grenzüberschreitende Lkw-Vermietung lockern.

Durch eine Reform der EU-Richtlinie 2006/1/EG möchten der Europäische Rat und das Europäische Parlament die EU-weite Vermietung von Liefer- und Lastwagen einfacher machen. Die Lockerung wird für Fahrzeuge gelten, die ohne Fahrer angemietet werden und soll eine verpflichtende Mindestmarktöffnung bewirken. Konkret können Unternehmen zukünftig Mietfahrzeuge, die in anderen EU-Ländern zugelassen sind, für mindestens zwei Monate pro Jahr nutzen. Bislang konnten einzelne EU-Länder eine solche Nutzung durch eigene Vorschriften verbieten oder einschränken.


Saisonale Bedarfe flexibel decken

Vorteil der Reform ist, dass Transportunternehmen jetzt leichter auf saisonale Bedarfe reagieren und diese durch angemietete Fahrzeuge decken können. Zudem gebe das „den Unternehmen auch mehr Entscheidungs- und unternehmerische Freiheit sowie die Möglichkeit, ihre Ressourcen bestmöglich einzusetzen, was sich positiv auf die Umwelt auswirkt und die Verkehrssicherheit verbessert“, erklärt die EP-Berichterstatterin Cláudia Monteiro de Aguiar.


Nationale Behörden müssen informiert werden

Um angemietete Fahrzeuge nutzen zu können, müssen Betriebe fortan ihre nationalen Behörden über den Einsatz informieren. So soll die Rechtmäßigkeit der Transportunternehmen überwacht und kontrolliert werden. Behörden können dabei auch eine Grenze für die Anzahl der eingesetzten Mietfahrzeuge festlegen. Diese darf aber nicht weniger als 25 Prozent der gesamten Fahrzeugflotte eines Unternehmens ausmachen.


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