BMVI fördert Ausbau der Ladeinfrastruktur

BMVI fördert Ausbau der Ladeinfrastruktur (© wellphoto - stock.adobe.com)
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Mit 1.000 Schnellladestandorten und zwei neuen Förderaufrufen möchte das BMVI die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland ausbauen.

Bereits Ende Mai hat der Bundesrat das sogenannte Schnellladegesetz beschlossen. In diesem Rahmen hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nun die Errichtung und den Betrieb des sogenannten Deutschlandnetzes ausgeschrieben. Dadurch sollen mehr als 1.000 Schnellladestandorte mit mehreren Ladepunkten entstehen


Zwei Milliarden Euro für Schnellladestationen

Besonders die Versorgung im Mittel- und Langstreckenverkehr soll dabei sichergestellt werden. Mit vorgegebenen Suchräumen für die neuen Standorte möchte das Ministerium Lücken in der Ladeinfrastruktur gezielt schließen. Die neuen Schnellladestationen müssen mindestens eine Leistung von 300 kW ermöglichen. Preislich ist eine Obergrenze von 44 Cent pro kWh vorgesehen, was noch unter dem Dieselpreis läge. Insgesamt stellt das BMVI zwei Milliarden Euro bereit.


Zwei zusätzliche Förderaufrufe

Darüber hinaus hat das BMVI zwei neue Förderaufrufe aus der Richtlinie „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ gestartet. Mit den 500 Millionen Euro des ersten Aufrufs sollen weitere 50.000 Ladepunkte entstehen. Voraussetzung ist aber, dass alle Punkte öffentlich zugänglich sind und mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Mit dem zweiten Aufruf soll bereits bestehende Ladeinfrastruktur mit einer höheren Leistung nachgerüstet werden. Dafür stehen 90 Millionen Euro bereit. Interessierte können bis zum 31. August beziehungsweise bis zum 9. September eine Förderung beantragen.


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Pressemitteilung des BMVI

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