DEKRA Arbeitsmarktreport: Zukunft der KEP-Branche

DEKRA Arbeitsmarktreport: Zukunft der KEP-Branche  (© DEKRA Akademie)
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Im DEKRA Arbeitsmarktreport berichtet Marten Bosselmann vom BIEK e.V., wie sich die KEP-Branche verändert und warum Zusteller mehr Anerkennung verdienen.

Für viele Verbraucher sei ein kostenloser Paketversand oft selbstverständlich, so Marten Bosselmann, Vorsitzender des Bundesverbands Paket und Expresslogistik e.V. (BIEK). Aus verschiedenen Umfragen und persönlichen Gesprächen könne er jedoch erkennen, dass die Anerkennung für Zusteller gestiegen ist. Dies liege auch daran, dass sich Paketdienstleister als zuverlässige Versorger während der Corona-Pandemie gezeigt haben.


Neue Herausforderungen

Unabhängig von der Pandemie würden Zusteller mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert. Moderne Unterstützungstools erforderten eine höhere Technikaffinität. Zudem erschwerten Verkehrsbeschränkungen den Transport, während Sendungsvolumen und Kundenanforderungen stiegen. Um dennoch eine reibungslose und unkomplizierte Zustellung zu gewährleisten, seien höhere Qualitätsstands und alltagsorientierte Weiterbildungen erforderlich.


Fachkräftemangel

Trotz aller technischen Innovationen seien die Zusteller für die Lieferkette elementar. Insbesondere in der KEP-Branche gäbe es jedoch einen Engpass an qualifizierten Fachkräften, so Bosselmann. Dies liege an der hohen Nachfrage nach Bewerbern, aber auch an der sinkenden Bereitschaft körperlich zu arbeiten. Mit fairen Löhnen und guten Arbeitsbedingungen könnten Firmen den Beruf attraktiver gestalten. Gleichzeitig müsse sich aber auch das Image der Branche bessern.


Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Dekra Arbeitsmarktreport 2021 (PDF: 2,3 MB)

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