Unfallzahlen in der Baubranche leicht gesunken

Unfallzahlen in der Baubranche leicht gesunken
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Laut der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) gab es im letzten Jahr einen leichten Rückgang bei der Anzahl der Arbeitsunfälle in der Baubranche.

In der Bauwirtschaft und den baunahen Dienstleistungen ereigneten sich im letzten Jahr 103.525 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein leichter Rückgang von 0,4 Prozent, so die BG BAU. Auch die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle ist gesunken. 85 Personen starben an den Folgen eines Arbeitsunfalls, 12 Menschen weniger als im Jahr 2020. Ebenfalls zurückgegangen ist die Anzahl der tödlichen Wegeunfälle mit 12 Fällen. Allerdings ist die Gesamtzahl der Wegeunfälle um über 1.000 Fälle auf 8.808 Meldungen gestiegen.


Berufskrankheiten in der Baubranche

Zu einem Anstieg kam es auch bei den Verdachtsanzeigen auf eine Berufskrankheit. Beschäftigte reichten 16.492 Verdachtsanzeigen ein, 671 mehr als im Vorjahr. Mit 2.882 Anzeigen bezogen sich die meisten Fälle auf Lärmschwerhörigkeit. Darauf folgten Hautkrebs durch Sonneneinstrahlung mit 2.592 Meldungen und Lendenwirbelsäulenerkrankungen mit 1.352 Verdachtsanzeigen.

Wenige Meldungen in Zusammenhang mit COVID-19

529 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit wurden infolge einer COVID-19 Erkrankung gestellt. Obwohl Beschäftigte in der Baubranche und den baunahen Dienstleistungen auch während der Lockdowns oft vor Ort gearbeitet haben, machten sie damit nur 0,2 Prozent aller COVID-19 Verdachtsanzeigen aus. 83 Prozent dieser Meldungen stellte das Personal im Reinigungsgewerbe. Sie waren unter anderem in Krankhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen im Einsatz.

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Pressemitteilung BG Bau

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