Arbeitssicherheit: Silos für Holzstaub und Späne

Arbeitssicherheit: Silos für Holzstaub und Späne  (© Andrei Merkulov  - stock.adobe.com)
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Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) informiert darüber, wie Mitarbeitende Unfälle bei der Arbeit mit Holzstaub- und Spansilos vermeiden können.

Viele holzbe- oder verarbeitende Betriebe lagern Holzreste in Silos, bevor sie die Reststoffe für die Wärmegewinnung nutzen. Laut der BGHM gehe von den Silos im Normalbetrieb nur ein geringes Risiko aus. Es käme jedoch immer wieder zu schweren und teilweise tödlichen Unfällen, wenn Mitarbeitende Störungen beheben wollen. Deshalb erklärt die Berufsgenossenschaft, wie Unternehmer (m/w/d) und Beschäftigte das Unfallrisiko reduzieren können.


Verschüttungsgefahr

Wenn Mitarbeitende das Silo aufgrund einer Fließstörung oder einer Überfüllung betreten, können sie verschüttet werden. Stauungen im Materialfluss sollten Beschäftigte deshalb nur von außerhalb des Späne-Lagerraums beseitigen. Führen Späne-Brücken zu einer Überfüllung des Silos, dann dürfen Beschäftigte das Silo nur oberhalb dieser Brücken betreten.


Gefährdungsbeurteilung

Um ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen, müssen Betreiber von Silos eine Gefährdungsbeurteilung durchführen. Dabei sollen Konzepte entwickelt werden, die Störungen weitestgehend vermeiden und deren sichere Beseitigung ermöglichen. In diesem Zusammenhang müssen Betreiber auch die Gefahr von Staubexplosionen bewerten und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung entwickeln.

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Pressemitteilung BGHM

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