Neue Regeln zum Recycling von Baustoffen

Neue Regeln zum Recycling von Baustoffen  (© Hoda Bogdan - stock.adobe.com)
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Mit einer neuen Mantelverordnung sollen Ersatzbaustoffe für Bauherren attraktiver und die Bauwirtschaft mehr zu einer Kreislaufwirtschaft werden.

250 Millionen Tonnen mineralische Abfälle fallen jedes Jahr in Deutschland an. Das entspreche 60 Prozent des gesamten Abfallaufkommens, so das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Mineralische Abfälle, wie sie zum Beispiel bei Bau- und Abbrucharbeiten entstehen, könnten aber zu fast 90 Prozent wiederverwendet werden. Eine neue Mantelverordnung soll daher das Recycling von Baustoffen fördern und Ersatzbaustoffe für Bauherren attraktiver machen.


Ersatzbaustoffverordnung soll Rechtssicherheit schaffen

Insbesondere aufgrund des aktuellen Materialmangels und der gleichzeitig wachsenden Anzahl an Bauvorhaben sei dies ein bedeutender Schritt. „Werden Ersatzbaustoffe beim Neubau von Straßen, beim Dämmen und im Hochbau eingesetzt, sparen wir große Mengen Primärbaustoffe und schonen natürliche Ressourcen“, erklärt Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Konkret sollen neu eingeführte Qualitätsstandards dafür sorgen, dass Bauherren zukünftig qualitätsgeprüfte Ersatzbaustoffe einfach und rechtssicher verwenden können. Zudem vereinheitlicht die neue Verordnung die bislang geltenden eigenen Regeln der 16 Bundesländer und schafft so zusätzlich Sicherheit und Klarheit.


Umweltschutz in allen Unternehmen zentral

Recycling leistet jedoch nicht nur in der Bauwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Umweltverträgliches Handeln ist heute in allen Betrieben eine zentrale Aufgabe des Managements. Um Unternehmen dabei zu unterstützen, bietet die DEKRA Akademie eine Vielzahl an Weiterbildungen an, beispielsweise zum Abfall- oder zum Umweltmanagement-Beauftragten (m/w/d). Alle Schulungen sind auch in Form eines Online-Formates verfügbar.


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Pressemitteilung des BMU

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