BG RCI Merkblatt: Irrtümer im Arbeitsschutz

BG RCI Merkblatt: Irrtümer im Arbeitsschutz  (© Friends Stock – stock.adobe.com)
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Die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemie (BG RCI) informiert in einem neuen Merkblatt darüber, welche verbreiteten Annahmen zum Arbeitsschutz falsch sind.

Immer wieder hören Aufsichtspersonen und Sicherheitskräfte falsche Aussagen wie „Unter Wolken gibt’s keinen Sonnenbrand“, so die BG RCI. Wie die Berufsgenossenschaft erklärt, könnten solche irrtümlichen Annahmen schnell zu einer Gefahr für Mitarbeitende werden. So manches Halbwissen führe zudem regelmäßig zu höheren Kosten und einem erhöhten Zeitaufwand. Das gelte zum Beispiel für das Gerücht, dass Mitarbeitende nach jedem Arbeitsunfall zu einem Durchgangsarzt gehen müssen. In einem neuen Merkblatt kommentiert die Berufsgenossenschaft deshalb 40 verbreitete Irrtümer rund um den Arbeitsschutz.


Irrtümer und Fakten

Jedes Kapitel beginnt mit einem Irrtum und wird mit dazu oft gehörten Kommentaren untermalt. Anschließend korrigiert die BG die Aussage mit einigen Fakten. Beispielsweise können 90 Prozent der UV-Strahlen Wolken durchdringen. Deshalb besteht für Mitarbeitende, die im freien Arbeiten, auch bei einem bewölkten Himmel Sonnenbrandgefahr. Damit Betriebe auf diese Erkenntnisse direkt reagieren können, enthält jedes Kapitel auch praxisnahe Umsetzungshinweise.


Zielgruppe

Das Merkblatt richtet sich an Unternehmensleitungen und alle anderen Personen, die am betrieblichen Arbeitsschutz beteiligt sind. Dazu zählen beispielweise Sicherheitsbeauftragte und Betriebsärzte (m/w/d). Mitgliedsbetriebe der BG RCI können die Veröffentlichung kostenlos über den BG-Shop bestellen. Andere Interessierte können das Merkblatt kostenlos im Download Center der BG herunterladen.


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Pressemitteilung BG RCI

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