Mehr ausländische Fachkräfte mit Blue Card

Mehr ausländische Fachkräfte mit Blue Card
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Laut dem statistischen Bundesamt (Destatis) erreichte die Zahl der ausländischen Fachkräfte mit Blue Card 2021 trotz der Corona-Pandemie einen neuen Höchstwert.

Seit 2012 ermöglicht die sogenannte Blue Card hochqualifizierten Fachkräften einen befristeten Arbeitsaufenthalt in der europäischen Union. Die Voraussetzungen dafür sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium und ein Jobangebot mit vorgegebenem Bruttoeinkommen. In Deutschland ist die Zahl der Personen mit Blue Card während der Pandemie weniger stark als vorher, aber dennoch kontinuierlich gestiegen, so Destatis. Mit 70.000 gemeldeten Blue Cards Ende 2021 sei ein neuer Höchstwert erreicht worden.


Die meisten Fachkräfte mit Blue Card stammten aus Indien

Die größte Gruppe der Personen mit Blue Card stammte 2021 aus Indien. Sie machten mit 19.900 Personen 28 Prozent der Gesamtgruppe aus. An zweiter Stelle standen Fachkräfte aus China und der Türkei mit jeweils 4.200 Menschen. Fast die Hälfte der Personen mit Blue Card arbeitete im letzten Jahr in einem Mangelberuf. Sie waren beispielweise als Ärzte (m/w/d), IT-Fachkräfte oder Ingenieure (m/w/d) tätig.


Anstellung nach dem Studium

Oft hätten Fachkräfte mit Blue Card ihr Studium bereits in Deutschland absolviert und danach eine Anstellung gefunden. Im letzten Jahr hatten 19.600 der 70.000 Personen mit Blue Card zuvor einen Aufenthaltstitel für ein Studium besessen. Mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren seien die Blue Card Inhaber (m/w/d) im letzten Jahr zudem vergleichsweise jung gewesen.


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Pressemitteilung Destatis

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