Vorgaben für Hunde am Arbeitsplatz

Vorgaben für Hunde am Arbeitsplatz  (© LIGHTFIELD STUDIOS – stock.adobe.com)
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In ihrem Magazin „top eins“ informiert die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) darüber, wann Mitarbeitende ihren Hund mit zur Arbeit nehmen dürfen.

Hunde können nicht nur das Betriebsklima verbessern, sondern auch gesundheitliche Risken für Beschäftigte senken. So habe beispielweise die Virginia Commonwealth University belegt, dass Mitarbeitende ein geringeres Stresslevel haben, wenn ein Hund anwesend ist. Davon würden laut DGUV auch Vorgesetzte profitieren. Doch nicht jeder Beschäftigte darf seinen Hund ungefragt mit zur Arbeit nehmen.


Erlaubnis von der Unternehmensleitung

Grundsätzlich gilt, dass die Unternehmensleitung erst zustimmen muss, bevor ein Hund das Betriebsgelände betreten darf. Diese Erlaubnis können die Vorgesetzten auch zurückziehen. Das kann zum Beispiel durch eine Tierhaarallergie oder Angst vor Hunden begründet sein. Ein weiterer möglicher Grund ist, dass das Tier sein Verhalten geändert hat und nun beispielsweise Beschäftigte oder Kunden anknurrt.


Sonderregelung für Assistenzhunde

Andere Vorgaben gelten für Beschäftigte mit einer Behinderung, die einen Assistenzhund benötigen. Durch die Neufassung des Teilhabestärkungsgesetzes haben diese Tiere seit Anfang 2022 Zutritt zu allen Betriebsräumen, auch wenn Hunde dort eigentlich verboten sind. Laut dem Gesetzgeber gibt es fünf Arten von Assistenzhunden, wie den Blindenführhund oder medizinische Signalhunde. Sie weisen chronisch kranke Menschen auf gefährliche Veränderungen hin, zum Beispiel im Bereich des Stoffwechsels oder der Psyche.


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Top eins „Hunde am Arbeitsplatz: Was ist erlaubt?“

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