Richtiger Umgang mit Trockeneis

Richtiger Umgang mit Trockeneis (© Andrii - stock.adobe.com)
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In der aktuellen Ausgabe ihres E-Magazins macht die Berufsgenossenschaft Handel- und Warenlogistik (BGHW) auf die Risiken beim Umgang mit Trockeneis aufmerksam.

Damit Waren und Güter gekühlt transportiert werden können, kommt häufig Trockeneis zum Einsatz. Der Umgang mit Trockeneis stelle ein gesundheitliches Risiko für die Beschäftigten dar. In der aktuellen Ausgabe ihres E-Magazins gibt die BGHW Tipps, was Mitarbeitende beim Umgang mit Trockeneis beachten sollten. Die BGHW empfiehlt außerdem vor dem Einsatz von Trockeneis zu prüfen, ob auch ein anderes Kühlmittel zum Einsatz kommen könnte. Ist das nicht möglich, müssten Mitarbeitende für den Umgang mit Trockeneis unterwiesen werden.


Risiken beim Umgang mit Trockeneis

Trockeneis besteht aus festem Kohlendioxid (CO2). Anders als normales Eis schmilzt es nicht, sondern wandelt sich zu einem geruchlosen Gas um. Dabei verdrängt es den Sauerstoff in der Luft. Wird das Gas eingeatmet, könne das gesundheitliche Auswirkungen haben. Im schlimmsten Falle führe es zu einer Lähmung des Atemzentrums und dem Tod durch Ersticken. Darüber hinaus sollte Hautkontakt mit dem Trockeneis vermieden werden, da es sonst zu Kälteverbrennungen kommen kann.


Maßnahmen beim Einsatz von Trockeneis

Arbeits- und Lagerräume sollten gut belüftet sein und die Konzentration des Gases in der Luft vor dem Betreten geprüft werden. Mitarbeitende sollten bei der Nutzung von Trockeneis außerdem Kälteschutzhandschuhe tragen. Versandstücke mit Trockeneis müssten darüber hinaus laut ADR entsprechend gekennzeichnet sein. Weitere Informationen zum Umgang mit Trockeneis erhalten Interessierte auf der Webseite des BGHW.


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