Berufsbildungsbericht 2021 veröffentlicht

Berufsbildungsbericht 2021 veröffentlicht  (© Pixel-Shot  - adobe-stock.com)
© Pixel-Shot - adobe-stock.com

Im mittlerweile 15. Berufsbildungsbericht untersucht das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Entwicklung des Ausbildungsmarkts im Pandemiejahr 2020.

Aus- und Weiterbildungen seien eine wichtige Grundlage für die deutsche Wirtschaft und elementar für die Bekämpfung des Fachkräftemangels. Deshalb veröffentlicht das BMBF seit 2005 einmal jährlich seine Beobachtungen zum Ausbildungsmarkt im Berufsbildungsbericht.


Rückgang im dualen Ausbildungssystem

Der Bericht für das Jahr 2020 zeigt, dass die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum ersten Mal seit 28 Jahren unter 500.000 lag. Der Rückgang sei besonders bei den Auszubildenden im dualen System zu beobachten. 9,2 Prozent weniger junge Menschen begannen im letzten Jahr eine betriebliche Ausbildung. Auch die Anzahl der Ausbildungsstellen ist rückläufig. Trotzdem blieben circa 13 Prozent der ausgeschriebenen Stellen unbesetzt und fast 20 Prozent der Bewerber konnten keine Stelle finden.


Größeres Interesse an schulischen Ausbildungen

Die Zahl der Ausbildungen ist aber nicht in allen Bereichen rückläufig. Inzwischen entscheiden sich immer mehr junge Menschen für eine schulische Ausbildung, beispielsweise im Gesundheits-, Erziehungs- oder Sozialwesen. Im Gesundheitswesen stieg die Zahl der Auszubildenden im ersten Jahr um rund 9 Prozent im Schuljahr 2019/2020. Bei den Auszubildenden in der Altenpflege konnte sogar ein Zuwachs um fast 10 Prozent beobachtet werden.


Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Pressemitteilung BMBF

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939 49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655
E-Mail: