DESTATIS beleuchtet Beschäftigungszahlen in der Pflege

DESTATIS beleuchtet Beschäftigungszahlen in der Pflege
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Das Statistische Bundesamt (DESTATIS) hat eine neue Statistik zur Beschäftigung in Pflege- und Betreuungsdiensten vor und während der Corona-Pandemie veröffentlicht.

Schon vor der Corona-Pandemie hatte sich angesichts einer alternden Gesellschaft ein zunehmender Fachkräftemangel im Pflegesektor abgezeichnet. Während der Pandemie sei das Berufsfeld dann noch einmal mehr in den Fokus gerückt, so das Statistische Bundesamt (DESTATIS). Nun hat es eine neue Statistik veröffentlicht, die die Beschäftigungszahlen in der Branche genauer beleuchtet. Dabei zeigt sich, wie groß das Beschäftigungspotenzial in den letzten Jahren war: Verglichen mit 2009 ist die Zahl der Beschäftigten bis 2019 um 40 Prozent gestiegen.


Reformierte Ausbildung soll Nachwuchskräfte gewinnen

Um noch mehr Pflegekräfte anzuwerben, wurden 2020 die Ausbildungsgänge Alten- und Krankenpfleger zusammengelegt. Das sollte das Berufsbild insgesamt attraktiver machen. 53.610 Personen hatten diese reformierte Ausbildung begonnen. Auffällig ist dabei auch, dass 11 Prozent der neuen Auszubildenden zwischen 30 und 39 Jahre alt sind, 6 Prozent sogar 40 Jahre oder älter. Der Beruf scheint also nicht nur für junge Menschen interessant.


Mehr ausländische Berufsqualifikationen anerkannt

Zudem wurden 2020 auch 17.500 im Ausland erworbene Abschlüsse anerkannt. Obwohl die Corona-Pandemie die Einreise von ausländischen Pflegekräften stark eingeschränkt hat, ist das ein Anstieg von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor Beginn der Pandemie war das Wachstum sogar noch größer. Von 2018 zu 2019 hatte der Anstieg noch 48 Prozent betragen.


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