Deeskalation bei Konflikten mit Fahrgästen

Deeskalation bei Konflikten mit Fahrgästen (© SwissDiscovery - stock.adobe.com)
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Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) erklärt, wie Beschäftigte im Nah- und Fernverkehr auf Konflikte bei 3G-Kontrollen vorbereitet werden können.

Seit dem 24. November 2021 gilt im öffentlichen Nah- und Fernverkehr die 3G-Regel. Mitreisen dürfen demnach nur noch Fahrgäste, die vollständig geimpft, genesen oder getestet sind. Ausgenommen sind Fahrten in Taxen, Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler. Die Verkehrsbetriebe müssen stichprobenartig kontrollieren, dass diese Regel eingehalten wird. Betriebe sollten ihre Beschäftigten daher auf mögliche Konflikte mit Fahrgästen vorbereiten.


Mit Pausen Konflikten vorbeugen

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen raten dazu, Gefährdungsbeurteilungen anzupassen und daraus notwendige Schutzmaßnahmen abzuleiten. Demnach seien Deeskalationspausen eine gute Strategie, um Konflikten vorzubeugen. Kommt es zu einem Konflikt, könnten die Mitarbeitenden im Anschluss eine Deeskalationspause beanspruchen. Diese helfe, das Geschehene zu verarbeiten und Spannung abzubauen. Zudem beuge die Pause weiteren Eskalationen vor. Wichtig sei außerdem, dass Beschäftigte im Umgang mit Konflikten geschult werden und möglichst nicht alleine unterwegs sind.


Arbeitsunfall durch Gewalt

Werden Mitarbeitende im Zuge einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem Fahrgast verletzt, gelte dies als meldepflichtiger Arbeitsunfall. Laut Statistiken der DGUV seien Verletzungen bei jedem zehnten meldepflichtigen Arbeitsunfall in öffentlichen Verkehrsbetrieben auf Gewalt durch externe Personen zurückzuführen. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Webseite der DGUV.


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Pressemitteilung DGUV

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