Jährlich Schäden in Milliardenhöhe durch Cyberangriffe

Jährlich Schäden in Milliardenhöhe durch Cyberangriffe  (© Thapana - stock.adobe.com)
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Laut dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien verursachen Cyberangriffe in Deutschland jährlich über 220 Milliarden Euro Schaden.

88 Prozent der deutschen Unternehmen wurde 2020/2021 Opfer von digitalen Angriffen über das Internet. Durch Erpressung, Systemausfälle und Störungen des Betriebsablaufs ist so ein Gesamtschaden von 223 Milliarden Euro entstanden. Das ergab nun eine repräsentative Umfrage des Digitalverbandes Bitkom. 2018/2019 waren noch 75 Prozent der Unternehmen betroffen und der entstandene Schaden belief sich auf 103 Milliarden Euro pro Jahr.


Angriffe mit Ransomware besonders gestiegen

Besonders Erpressungsvorfälle sind dabei für den starken Anstieg verantwortlich, so Bitkom. Mit sogenannter Ransomware werden Computer und Systeme blockiert und verschlüsselt. In Unternehmen werden dadurch auch die Betriebsabläufe lahmgelegt. Wollen Besitzer ihre Systeme und Daten wieder herstellen, fordern die Erpresser dafür Lösegeld. Verglichen mit den Vorjahren hat sich der dadurch entstandene Schaden mehr als vervierfacht.


Der Mensch als Angriffspunkt

Immer häufiger identifizieren Kriminelle den Menschen als geeignetstes Angriffsziel. 41 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, das Ziel von sogenanntem „Social Engineering“ geworden zu sein. Bei dieser Methode versuchen Kriminelle, ihren Zielpersonen durch manipulatives Verhalten sensible Informationen zu entlocken. Ein Grund für den Anstieg seien die veränderten Arbeitsbedingungen im Homeoffice. Es sei daher notwendig, die Kommunikationskanäle zum Unternehmen zu schützen und die Beschäftigten für solche Gefahren zu sensibilisieren.


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