BG ETEM: Müdigkeitsbedingten Verkehrsunfällen vorbeugen

BG ETEM: Müdigkeitsbedingten Verkehrsunfällen vorbeugen (© FreeProd – stock.adobe.com)
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In der aktuellen Ausgabe des Magazins „impuls“ zeigt die BG ETEM, welche Rolle Müdigkeit als Unfallursache auf Arbeitswegen spielt und wie Prävention gelingen kann.

Ein knappes Viertel aller schweren oder tödlichen Verkehrsunfälle auf Arbeitswegen ist auf einen eingeschlafenen Fahrer (m/w/d) am Steuer zurückzuführen. Das ergab eine Untersuchung der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) aus dem Jahr 2020. Zudem hätten ähnliche Studien vergleichbare Ergebnisse geliefert. Aus diesem Grund informiert die BG ETEM in der neuen Ausgabe ihrer Zeitschrift „impuls“ über Müdigkeit am Steuer und zeigt, wie müdigkeitsbedingten Unfällen vorgebeugt werden kann.


Viele Faktoren fördern Müdigkeit

Die Gründe für Müdigkeit am Steuer sind sehr vielfältig. So können zum Beispiel bestimmte Medikamente einen Fahrer (m/w/d) schläfrig machen. Auch Erschöpfung durch schwere Arbeitsbedingungen oder Schlafrhythmusstörungen, beispielsweise durch Schichtarbeit, spielen eine Rolle. Nach den Ergebnissen der Studie sind der bedeutendste Faktor für Müdigkeit jedoch lange Arbeitszeiten. Wie die BG ETEM mitteilt, hätten 40 Prozent der Unfallverursacher (m/w/d) bereits mehr als achteinhalb Stunden gearbeitet, weitere sieben Prozent sogar mehr als zehn Stunden.


Richtige Arbeitsorganisation kann Abhilfe schaffen

Es sei daher wichtig, die Regeln des Arbeitsschutzgesetzes konsequent einzuhalten und Fahrer (m/w/d) für die Bedeutung von rechtzeitigen Pausen zu sensibilisieren. Auch angemessene Schichtpläne und eine optimale Gestaltung der Pausen seien sinnvoll. Außerdem müssen Beschäftigte mindestens einmal jährlich zu Verkehrsregeln und Fahrsicherheit unterwiesen werden. Weitere Informationen finden Interessierte in der aktuellen Ausgabe von „impuls“, die kostenfrei auf der Website der BG ETEM heruntergeladen werden kann.


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Pressemitteilung der BG ETEM

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