Berufssprachkurse fördern Integration auf dem Arbeitsmarkt

Berufssprachkurse fördern Integration auf dem Arbeitsmarkt (© stock.adobe.com - Halfpoint)
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Die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) koordinierte berufsbezogene Deutschsprachförderung ist vor rund fünf Jahren in Kraft getreten.

Um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen, sind Menschen mit Migrationshintergrund auf Kenntnisse der deutschen Sprache angewiesen. Daher hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 01. Juli 2016 die Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung (DeuFöV) erlassen. Seit ihrer Einführung sind mehr als 600.000 Teilnehmer (m/w/d) den Sprachkursen beigetreten und mehr als 32.000 Sprachkurse wurden seitdem erfolgreich durchgeführt.


Umfassendes Kursangebot

Die Sprachkurse sind unterteilt in Basis- und Spezialkurse. Die Basiskurse vermitteln den Teilnehmern (m/w/d) berufsübergreifende Deutschkenntnisse. Die Spezialkurse, die für bestimmte Berufssparten - wie zum Beispiel Gesundheitsfachberufe - angeboten werden, lehren die für den jeweiligen Beruf notwendigen Fachvokabeln. Seit 2020 gibt es auch ein spezielles Angebot für Auszubildende, die Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache sprechen.


Online-Unterricht während Corona-Pandemie

Auch während der Corona-Pandemie können die Sprachkurse weitestgehend fortgeführt werden. Mit virtuellen Klassenzimmern und digitalen Lernplattformen kann eine Vielzahl der Kurse auch online stattfinden.


Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Pressemitteilung Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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