Digitalisierung: Corona-Pandemie steigert Akzeptanz bei Unternehmen

Digitalisierung: Corona-Pandemie steigert Akzeptanz (© Sergey Nivens – stock.adobe.com)
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Eine Studie des Bitkom zeigt, dass die Akzeptanz für die Digitalisierung in deutschen Unternehmen durch die Corona-Pandemie deutlich zugenommen hat.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) hat 502 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern befragt. Demzufolge würden nur noch 12 Prozent der befragten Unternehmen in digitalen Technologien keinen Mehrwert sehen. Zu Beginn der Pandemie lag dieser Wert noch bei 27 Prozent. Gleichzeitig gaben zwei Drittel der Befragten an, dass ihnen digitale Technologien dabei helfen, die Pandemie zu bewältigen.


Nicht alle Unternehmen können Digitalisierung antreiben

Allerdings reiße die Pandemie „in der deutschen Wirtschaft einen Digitalisierungsgraben auf“, so Bitkom-Präsident Achim Berg. 28 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Krise eher schlecht überstehen, 38 Prozent sogar sehr schlecht. Nur ein knappes Drittel hätte die Pandemie bisher gut bewältigt. Das führe dazu, dass in etwa der Hälfte der Unternehmen Digitalisierungsprojekte angestoßen, in der anderen Hälfte aber zurückgestellt werden. „Corona ist gleichermaßen Digitalisierungsbeschleuniger wie Digitalisierungsbremse“, erklärt Berg.


Digitalisierung erfordert Kompetenzen und Know-How

Zudem werde die Digitalisierung durch fehlendes digitales Know-How erschwert. Wie die Umfrage zeigt, verfügen nur 56 Prozent der befragten Unternehmen über Mitarbeiter mit den erforderlichen Kompetenzen. Hier sei es nun wichtig, die bestehenden Beschäftigten zu qualifizieren. Auch Digitalisierungs-Teams und externe Hilfe könnten sinnvoll sein.


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Pressemitteilung des Bitkom

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