Eine positive Fehlerkultur in Betrieben etablieren

Eine positive Fehlerkultur in Betrieben etablieren (© Suteren Studio - stock.adobe.com)
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In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins „top eins“ erklärt die DGUV, warum eine positive Fehlerkultur wichtig ist und wie Führungskräfte sie fördern können.

Selbst kleine Fehler können schwerwiegende Folgen haben. So könne zum Beispiel eine ausgelaufene Flüssigkeit in der Kaffeeküche schon eine Rutschgefahr darstellen, die im schlimmsten Fall vielleicht zu einem gebrochenen Knochen führt. Aus Fehlern können Beschäftigte aber auch lernen, wenn sie angstfrei darüber sprechen und anschließend Lösungen entwickeln können. Eine positive Fehlerkultur sollte daher eine große Bedeutung für Organisationen haben. In der neuen Ausgabe des Magazins „top eins“ zeigt die DGUV, wie Führungskräfte eine solche Kultur fördern können.


Drei Maßnahmen für eine positive Fehlerkultur

Dazu seien vor allem drei Maßnahmen sinnvoll, die die DGUV in einer Checkliste zusammengefasst hat. Zunächst sei es wichtig, dass Führungskräfte Fehler normalisieren. So ließe sich eine Arbeitsatmosphäre schaffen, in der Beschäftigte sich trauen, Fehler einzugestehen. Dazu sollten Führungskräfte beispielsweise erklären, dass sie auch selbst Fehler machen und Mitarbeitende loben, wenn sie Fehler melden.


Angst durch Aufklärung reduzieren

Ein weiterer Faktor sei auch, dass Beschäftigte oft Angst vor den negativen Konsequenzen eines Fehlers haben. Führungskräfte sollten daher über die Folgen aufklären und so diese Angst nehmen. Zudem sollte es regelmäßige Feedback-Gespräche geben, damit die Lektionen, die aus Fehlern gelernt werden, auch erhalten bleiben. Allerdings dürften all diese Maßnahmen nicht auf Kosten der Sorgfalt gehen.


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Pressemitteilung der DGUV

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