Digitalisierung in der Pflege

Digitalisierung in der Pflege (© Pixel-Shot - stock.adobe.com)
(© Pixel-Shot - stock.adobe.com)

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat untersucht, inwieweit Lehrende von Pflegeberufen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung digitale Medien einsetzen.

Die Digitalisierung könne laut BIBB zur Förderung der Versorgungssicherheit, Selbstbestimmung und Autonomie pflegebedürftiger Menschen beitragen. Außerdem könne sie einen positiven Effekt auf den Arbeitsalltag von Pflegekräften haben. Dazu müssten digitale Medien jedoch bereits in der Aus-, Fort- und Weiterbildung genutzt werden. Im Rahmen einer Untersuchung zur beruflichen und hochschulischen Ausbildung in Pflegeberufen hat das BIBB nun den Einsatz digitaler Medien untersucht.


Digitale Medien in der Lehre nutzen

Im März und April 2021 hat das BIBB dazu 430 Lehrende aus 179 Schulen befragt. Themen der Befragung waren unter anderem die vorhandene technische Ausstattung der Schulen und im Homeoffice sowie der Einsatz von technischen Mitteln im Unterricht. Die Umfrage hat gezeigt, dass digitale Technologien in der Pflege akzeptiert werden. Laut Umfrage wolle die Mehrheit der Lehrenden digitale Medien, wie zum Beispiel Videos, Online-Tutorials, Lern-Apps und Programme für kreatives Arbeiten, auch über die Pandemie hinaus nutzen. Eine Herausforderung sei jedoch die noch nicht ausreichende professionelle Betreuung der digitalen Infrastruktur in den Pflegeschulen.


Digitale Kompetenz

Darüber hinaus gaben die Befragten auch eine Einschätzung zu den bestehenden Lehrmethoden und -medien ab. Demnach seien digitale Kompetenzen allein nicht ausreichend für die Nutzung digitaler Medien in der Aus- und Weiterbildung. Es brauche auch einen breiteren Austausch zu den Herausforderungen und Möglichkeiten zum Einsatz dieser Medien. Weitere Informationen zur Untersuchung erhalten Interessierte auf der Webseite des BIBB.


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Pressemitteilung Bundesinstitut für Berufsbildung

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