Maschinen sicher instandhalten

Maschinen sicher instandhalten (© michaeljung – adobe.stock.com)
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Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) informiert darüber, wie Betriebe gefährliche Unfälle bei der Wartung und Reparatur von Maschinen vermeiden können.

Bei der Instandhaltung von Maschinen kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen, wie die BGHM berichtet. Eine Ursache dafür sei Zeitdruck, da der Produktionsausfall durch geplante Instandhaltungsmaßnahmen und plötzlich auftretende Störungen immer möglichst gering sein müsse. Weitere Probleme seien fehlende Kommunikation und unzureichende Hilfs- und Arbeitsmittel. Betriebe müssten diese Sondersituationen deshalb bei der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen.


Sichere Arbeitsverfahren festlegen

Bei nicht vorhersehbaren Störungen sei dies jedoch schwierig. Betriebe sollten zum einen sichere Arbeitsverfahren definieren und Mitarbeitende darin schulen. Außerdem könnten sie sich mögliche Störungsszenarien überlegen und diese bei der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen. Zudem sollten Unternehmen Störungen mit präventiven Instandhaltungen vorbeugen. Wartungspläne und Betriebsanleitungen seien in diesem Fall eine wichtige Grundlage für die Gefährdungsbeurteilung.


4-Rang-Methode

Eine Hilfe für Beschäftigte könne auch die 4-Rang-Methode sein, die Gefahren durch laufende Anlagen und Maschinen minimieren soll. Sie beschreibt vier Risikostufen und die dafür empfohlenen Schutzmaßnahmen. Wenn die Maschinen für eine Störungssuche in Betrieb sein müssen, gilt zum Beispiel bereits Rang 2. In diesem Fall seien Schutzmaßnahmen wie Sichtfenster erforderlich. Können Beschäftigte die Störungssuche nicht aus der Ferne machen, dann tritt Rang 3 in Kraft. Interessierte finden weitere Informationen zu der 4-Rang-Methode auf der Website der BGHM.


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Pressemitteilung BGHM

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